Häuser als Stromspeicher

Schwedische Wissenschaftler wollen regenerativen Strom in Zukunft nicht in Batterien, sondern in Häusern speichern.

Es klingt unglaublich: Schwedische Wissenschaftler von der schwedischen Chalmers-Universität in Göteborg haben Stromspeicher aus Zement entwickelt. Dazu mischen die Forscher Zement mit kurzen Abschnitten von Kohlefasern, die für mehr Leitfähigkeit sorgen. Die Fasern sind mit Metallen beschichtet: Eisen wird für die Anode genutzt, Nickel für die Kathode. Zwar sei die die Speicherkapazität noch vergleichsweise gering, das werde aber durch die Größe der Gebäude ausgeglichen. Außerdem gaben die Forscher zu bedenken, dass ihre Arbeit noch ganz am Anfang stehe.

Was heute schon möglich ist

Verbinde man die Batterie mit einer Photovoltaik-Anlage könne man sie trotz aktuell noch schwacher Speicherkapazität zum Beispiel zur Beleuchtung eines Hauses mit LEDs nutzen. Auch Risse in Brücken oder anderen Bauwerken ließen sich von Sensoren ermitteln, die mit Strom aus der mit Zementbatterie versorgt werden, heißt es aus Göteborg,